Stricken ohne zu ermüden: Ergonomie und Schmerzprävention 🎯

Knit Sis

Hallo! Wir sind Lenny & Louise, die beiden passionierten Schwestern hinter Knit-Sis, und heute verraten wir euch ein kleines Geheimnis: „Stricken ohne zu ermüden“. Denn wir lieben unsere Stricknadeln (und ihr bestimmt auch! 🧶), aber die Freude am Stricken kann schnell durch schmerzende Handgelenke, einen steifen Nacken oder einen krummen Rücken nach einer anstrengenden Session getrübt werden. Als wir von unserer Oma und Tante Stricken lernten, haben wir uns keine Gedanken um unsere Haltung gemacht … bis unsere Cousine eines Tages bei einem Projekt mitmachte (Hallo, Cardichou-Strickjacke!) und wegen Schmerzen aufhören musste. Also legten wir die Nadeln beiseite, schnappten uns ein Kissen, eine Lampe und einen Bunsenbrenner (naja, nicht den Bunsenbrenner 😊), um zu überlegen: Wie können wir die Freude am Stricken verlängern, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen?

In diesem Artikel werden wir:

▪️ Erfahren Sie, warum Sie beim Stricken müde werden oder Schmerzen verspüren könnten.

▪️ Entdecken Sie ergonomische Techniken zur Vorbeugung von Verspannungen.

▪️ Wir bieten einfache Übungen und aktive Pausen an, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

▪️ Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Schnittmuster (ja, sogar Ihren nächsten Strippie Sweater !) an die Langlebigkeit Ihrer Kurse anpassen können .


Und natürlich laden wir Sie anschließend dazu ein, unsere fröhlichen, zugänglichen und modernen Muster zu entdecken – denn Stricken soll auch Freude bereiten, und wir möchten, dass Sie es unbeschwert genießen können!

Warum werden wir beim Stricken müde (oder verletzen uns)?

Die Ursachen von Müdigkeit und Schmerzen verstehen

Beim Stricken fühlt sich alles weich und entspannend an … bis die Hand verkrampft, das Handgelenk schmerzt oder der Nacken heiß wird. Folgendes passiert:

▪️ Wiederholte Bewegungen: Wie diverse Ratgeber zur Schmerzvermeidung betonen, sind es gerade die sich wiederholenden Bewegungen, die Verspannungen verursachen – insbesondere in Handgelenken, Unterarmen und Ellbogen.

▪️ Schlechte Sitzhaltung: Rundrücken, hochgezogene Schultern, zum Körper geneigter Nacken: All dies erhöht die Muskelverspannung.

▪️ Ungeeignete Ausrüstung: lange Nadeln, schweres Projekt, schlechte Beleuchtung = eine gute Kombination für schnelle Ermüdung.

▪️ Fehlende Pausen und Bewegung: Man kann zwar 2-3 Stunden am Stück "in der Strickblase" verweilen... aber der Körper braucht Atem, Bewegung und Entspannung.

Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

Wenn Ihre Hände, Handgelenke, Schultern oder Ihr Nacken nach 30 bis 45 Minuten Stricken zu schmerzen beginnen, ist das ein Zeichen dafür, dass Ihre Haltung oder Ihr Tempo angepasst werden muss.

Einige Anzeichen, die man ernst nehmen sollte

▪️ Taubheitsgefühl oder Kribbeln im Handgelenk oder in der Hand

▪️ Steifheit im Nacken oder in den Schultern nach der Behandlung (die nicht schnell wieder verschwindet)

▪️ Ein „müdes“ Handgelenk oder ein Arm, der Mühe hat, mitzuhalten.

▪️ Ein Buch, das man von sich fernhält oder unter einem Kissen aufbewahrt, ein Zeichen dafür, dass die Schultern oder Arme nicht mehr „tragen“ wollen.

Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, atmen Sie tief durch und passen Sie Ihre Technik an, bevor Sie fortfahren. Stricken sollte niemals mit Schmerzen verbunden sein.

4 Tipps zum Stricken ohne Ermüdung

1. Nehmen Sie eine ergonomische Körperhaltung ein.

Eine Erinnerung an unsere Tante: Sie betonte immer: „Schultern runter!“ Wie wir gesehen haben, macht eine gute Haltung den entscheidenden Unterschied . Hier sind unsere Richtlinien:

▪️ Sitzen Sie aufrecht und stützen Sie Ihr Becken fest ab. Ein kleines Kissen im unteren Rückenbereich ist Gold wert.

▪️ Schultern entspannt, Ellbogen nah am Körper, Unterarme abgestützt (auf Tisch, Armlehnen oder Kissen).

▪️ Der Kopf ist leicht zur Arbeit geneigt, aber nicht "zum Boden".

▪️ Füße fest auf dem Boden, Knie idealerweise etwas unterhalb oder gleich der Hüfthöhe.

▪️ Klare, blendfreie Beleuchtung, um Nackenverspannungen zu vermeiden und das Neigen des Kopfes zum besseren Sehen zu verhindern.

Unsere Anekdote: „das gestrickte Familienkissen“

Wir hatten zu Hause ein spezielles Strickkissen, das schon unsere Großmutter benutzt hatte. An langen Winterabenden legte sie es unter ihre Strickarbeit, und es inspirierte uns zu unseren Projekten „Streifenpullover“ und „Gänseblümchenweste“. Das Ergebnis: Die Arme werden nicht so stark angehoben, und das Strickzeug liegt besser. Probieren Sie es aus!

2. Legen Sie aktive und strategische Pausen ein.

Sogar Stricken profitiert von kurzen Pausen. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Die Nadel anheben, einer anderen Tätigkeit nachgehen, atmen … all das reduziert die Muskelermüdung.

▪️ Alle 20-30 Minuten: Anhalten, Finger ausstrecken, Augen ausspülen, Nacken dehnen.

▪️ Denken Sie daran, einen Timer oder eine Erinnerung auf Ihrem Handy einzustellen, damit Sie es nicht "vergessen".

▪️ Variieren Sie Ihre Bewegungen: Wechseln Sie Ihr Projekt, die Garnart oder die Nadeln. Dadurch wird die mechanische Wiederholung reduziert.

Mini-Pausenroutine (wird noch integriert)
  1. Lass deine Hände los, spreize deine Finger weit und balle sie dann 5 Mal zur Faust.

  2. Drehen Sie Ihre Handgelenke sanft 10 Mal in jede Richtung.

  3. Steh auf, geh ein bisschen herum, mach ein paar Kniehebeübungen oder strecke deine Arme zur Decke.

  4. Kommen Sie zurück, schütteln Sie kurz Ihre Hände und machen Sie weiter.

Wichtigste Erkenntnis: „Pausen sind keine Zeitverschwendung. Sie sind Investitionen in nachhaltiges und schmerzfreies Stricken.“

3. Rüsten Sie sich intelligent aus

Die richtige Ausrüstung trägt zum Vergnügen bei – und auch zum Wohlbefinden. Hier sind unsere Empfehlungen für „Stricken ohne zu ermüden“.

▪️ Rundstricknadeln: Sie verteilen das Gewicht besser und verhindern so, dass Sie das gesamte Projekt „anheben“ müssen.

▪️ Strickunterlage (Kissen, Armlehne, Tablett) zum Abstützen der Arbeit und Entlasten der Arme.

▪️ Gute Beleuchtung: weder zu dunkel noch zu grell. Wählen Sie eine sanfte LED-Lampe.

▪️ Ergonomische Sitzgelegenheit: Sessel oder Stuhl mit guter Stütze, eventuell mit leicht erhöhter Fußposition.

▪️ Variieren Sie Materialien und Größen: Dicke, schwere Garne oder feine Nadeln erfordern mehr Aufwand – ein Wechsel mit einem leichteren Projekt kann helfen.

Unser „Schwestern“-Tipp:

Wenn man ein Projekt wie die Festi-Weste oder den Splashie-Pullover (wunderschön, modern, fröhlich!) beginnt, denkt man: „Okay, ich richte mir meine Strickecke ein, wie man es sich für einen gemütlichen Moment vorstellt.“ Eine Tasse Tee, ein Kissen, etwas Licht, und voilà! Der Genuss beginnt.

4. Wähle deine Projekte bewusst aus.

Auch wenn wir gerne "schnell" stricken, nur um den Fortschritt des Projekts zu sehen... bevorzugt unser Körper eine sanfte Regelmäßigkeit.

▪️ Wenn Sie merken, dass Ihre Handgelenke oder Schultern ermüden: Verringern Sie das Tempo oder wechseln Sie zu einem einfacheren Muster.

▪️ Für ein neues Projekt: Zum Beispiel können ein Muster wie die Marguerite Weste (durchbrochen) oder der Câlin Ärmellose Pullover (einfach und schnell) "bequeme" Optionen sein.

▪️ Bevor Sie sich an ein großes Garnprojekt oder ein schweres Projekt wagen, versuchen Sie es mit einem "Mini-Projekt", um Ihre Arme und Handgelenke daran zu gewöhnen.

▪️ Hören Sie auf Ihren Körper: Vergnügen entsteht auch aus der Freiheit, ein Projekt zu wählen, das Ihr Tempo respektiert.

Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

Ermüdungsfreies Stricken ist auch eine Geisteshaltung: Freundlichkeit sich selbst gegenüber, Freude an der Tätigkeit und Respekt vor den eigenen Grenzen.

Entdecken Sie unsere Modelle

▪️ Entdecken Sie unser besonders zugängliches Cardichou (Die Chou-Weste) (Raglan-Strickmuster von oben nach unten) – perfekt für eine entspannte Stricksession.

▪️ Schau dir die Festi-Weste an — modern, rund und auf Komfort ausgelegt.

▪️ Mögen Sie leichte Spitze? Dann schauen Sie sich die Aude Weste an – elegant, feminin und zart.

Abschluss

Vielen Dank, dass Sie diesen kleinen Moment des Austauschs mit uns geteilt haben! Zusammenfassend:

▪️ Ja, man kann stricken, ohne sich dabei zu verausgaben : Die richtige Körperhaltung, Pausen, geeignetes Equipment und eine durchdachte Auswahl machen den Unterschied.

▪️ Ja, die Freude am Stricken ist mit körperlichem Wohlbefinden vereinbar : Man muss nicht leiden, um etwas zu erschaffen.

▪️ Und ja, wir, Lenny & Louise, sind an eurer Seite : Denn bei Knit-Sis wird Leidenschaft geteilt… und auch ein Lächeln.

👉 Wenn Sie bereit sind, länger, mit mehr Freude und ohne Schmerzen zu stricken, klicken Sie hier, um unser Cardichou- Muster zu entdecken – und gönnen Sie sich diesen beschaulichen Strickmoment.
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👉 Entdecke hier all unsere fröhlichen und leicht zugänglichen Schnittmuster: [siehe die komplette Knit-Sis-Kollektion]

Wir freuen uns schon darauf, dich in deiner gemütlichen Strickecke zu sehen, mit den Nadeln in der Hand und einem Lächeln im Gesicht. Genieße deine Stricksession, erschaffe etwas Wundervolles … und vor allem: viel Freude beim Stricken ohne Erschöpfung!
In Liebe 🧶
Lenny & Louise — Strickschwester

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